Inhalte der Weiterbildung

Inhalt

Die erfolgreiche Behandlung von Traumafolgestörungen verlangt von Therapeutinnen und Therapeuten vielseitige Kompetenzen und Behandlungsstrategien. Diese Fortbildung vermittelt Ihnen für Ihre Praxis hilfreiche Grundlagen, Techniken und Strategien zur Behandlung von Traumafolgestörungen ebenso wie die notwendigen Kompetenzen in der Versorgung Traumatisierter mit Migrationshintergrund. Sie erwerben die Voraussetzungen für die Zusatzqualifikation EMDR, um das Verfahren gemäß der Psychotherapierichtlinie anwenden zu dürfen.

Umfang

  • 7 Fortbildungsblöcke mit 11 Präsenztagen
  • 66 Unterrichtseinheiten (UE) Grundlagen und Behandlungskompetenzen von Traumafolgestörungen einschließlich EMDR und praktischen Übungen
  • 16 UE Interaktionelle Fallarbeit (u.a. Interaktionelle Besonderheiten im Umgang mit Traumatisierten, Psychohygiene für Behandler)
  • Fortbildungsbegleitend: mindestens 40 Stunden Einzeltherapie EMDR, mit mindestens 5 abgeschlossenen EMDR Behandlungsabschnitten – unter Supervision von mindestens 10 Stunden.


Methoden

Es soll an konkreten Fallbeispielen aus der Praxis der Teilnehmer gearbeitet werden. Wir legen Wert darauf, dass Sie selbst in Gruppen und mit Rollenspielen die Möglichkeit nutzen, Techniken und Strategien auszuprobieren und einzuüben. In der Interaktionellen Fallarbeit haben Sie die Möglichkeit, Ihre persönlichen Erfahrungen und Übertragungsanteile aus der Arbeit mit Ihren ambulanten Fällen auszutauschen.