Praxisorientierte Theorie

Übersicht der Weiterbildungsinhalte

  1. Allgemeine Supervisionsmodelle/Supervisionsdefinitionen - Formen der Supervision - Geschichte der Supervision
  2. Die Entwicklung der therapeutischen Identität - Lernprozesse und Wirkfaktoren der Supervision
  3. Therapieschulen spezifische Supervisionskonzepte - VT-spezifische Supervisionskonzepte
  4. Methoden und Resultate der Supervisionsevaluation - Methodik der Supervision - Die supervisorische Identität - Klassische supervisorische Skills
  5. Die supervisorische Beziehung
  6. Einzel- und Gruppensupervision
  7. Team-Supervision
  8. Kontextvariablen der Supervision: Institutionen - Organisationspsychologie - Organisationsentwicklung
  9. Coaching
  10. Ethik und Macht in der Supervision

Gesamtumfang

6 Doppeltage à 12 Unterrichtseinheiten und 7 Doppeltage à 16 Unterrichtseinheiten mit Dozenten (184 UE), 100 UE im Selbststudium. Um sowohl niedergelassenen als auch angestellten Kollegen gerecht zu werden, findet ein Teil der Doppeltage Freitag/Samstag, ein anderer unter der Woche statt.

Supervision der Supervision

Für jeden Doppeltag gibt es einen thematischen Schwerpunkt. Gleichzeitig soll genügend Raum für aktuelle Fälle oder Fragestellung der Weiterbildungsteilnehmer bleiben. Das eigene Arbeitsfeld kann vorgestellt und die dazu passenden Supervisionsformen bzw. Supervisionsprobleme können identifiziert werden.

Supervision der Supervision bedeutet, dass die Teilnehmer eigene Supervisionsfälle vorstellen und diese vom Leiter und der Gruppe wiederum supervidieren lassen. Dabei kann es sich um verbale Berichte, Videodemonstrationen oder auch um Life-Supervision handeln, bei der ein Teilnehmer life einen Supervisanden mit entsprechender Vor- und Nachbesprechung supervidiert. Integrierbar ist ebenso Life-Supervision, bei der ein Supervisand einen Klienten (bzw. Paar oder Familie) behandelt und diese Therapie online supervidiert wird.

Jeder Teilnehmer absolviert:

  • Life-Supervision: Ein Teilnehmer supervidiert life einen Supervisanden mit entsprechender Vor- und Nachbesprechung.
  • eine Video-Supervision: Teilnehmer spielt ein Video einer Supervisionssitzung vor.
  • Vorlegen und Besprechen eines Exzerptes aus einer Supervisionssitzung.

Selbsterfahrung

Zwei Doppeltage sind explizit für die Selbsterfahrung der Teilnehmer vorgesehen. Im Mittelpunkt steht hier die Selbstreflexion der Person des Supervisors und die Beziehung zwischen Supervisor und Supervisand.