Workshop 3 (ST-KJ-WS 3)

ST-KJ-WS 3
Vertiefung 2: Schematherapeutische Arbeit mit Eltern und bedeutsamen Bezugspersonen

Dieser Workshop baut auf dem Einführungsworkshop (WS 1) auf. Ziel dieses Workshops ist es, die schematherapeutische Arbeit mit Eltern bzw. Bezugspersonen zu vertiefen. Nach der vertieften Reflexion der besonderen schematherapeutischen Beziehungsgestaltung mit den Bezugspersonen des Kindes werden in einer systemischen Betrachtungsweise mit den Eltern deren eigene Ressourcen, Schemata und Modi erarbeitet. Der Umgang mit eigenen seelischen Grundbedürfnissen und denen des Kindes wird analysiert. Transgenerative maladaptive Schemata auf dem Hintergrund der Familienstrukturen, dysfunktionale Modus-Konstellationen zwischen Bezugspersonen und Kind sowie zwischen den Bezugspersonen selbst (z.B. Mutter – Vater), Modus-Zirkel, schematherapeutisch relevante Teufelskreise in der Erziehung, Aspekte der Funktionalität der Symptomatik des Kindes gehen in die Erarbeitung der systemisch schematherapeutischen Störungsmodelle und familiären Modusmodelle ein. Anregungen für erste Korrekturmöglichkeiten elterlicher Schemata und Modi fließen in die elterliche Modusarbeit mit verschiedenen Materialien ein und werden in Kleingruppen geübt. Stuhldialoge, imaginatives Überschreiben und der Umgang mit Modus-Memokarten für Bezugspersonen sowie Anleitungen der Eltern im Umgang mit den Schemata und Modi ihrer Kinder finden in diesem WS Vertiefung.

  • Bedeutung der schematherapeutischen Bezugspersonenarbeit (Indikation, Ziele)
  • Erarbeitung elterlicher Ressourcen sowie eigener maladaptiver Schemata und Modi
  • Umgang mit seelischen Grundbedürfnissen vor dem Hintergrund der jeweiligen Familienstrukturen und transgenerativen Schemata
  • Erstellen von elterlichen Moduslandschaften
  • schematherapeutische Psychoedukation der Bezugspersonen
  • Herausarbeiten von erzieherischen Teufelskreisen, typischen dysfunktionalen Modus-Konstellationen zwischen Bezugsperson und Kind, aber auch unter den Bezugspersonen, Modus-Zirkel
  • erste Korrekturmöglichkeiten von elterlichen maladaptiven Schemata und Modi
  • Modusarbeit mittels Modus-Zeichnungen, Finger- / Handpuppen und anderen Materialien, Stuhldialogen, Imaginationen und Modus-Memokarten
  • Anleitung im Umgang der Bezugspersonen mit dysfunktionalen Modi des Kindes
Datum: Fr/Sa, 20./21.04.2018
Uhrzeit:Fr, 10.00 - 18.00 Uhr
Sa, 09.00 - 17.00 Uhr
Umfang: 16 Unterrichtseinheiten 
Zertifizierung: 22 Fortbildungspunkte 
Teilnehmerzahl: mind. 15 / max. 20
Dozentin: Dr. Leokadia Brüderl, Dipl.-Psych.
Gebühr: 352,00 Euro (inkl. Snacks und Getränke)