Curriculum

Das IFKV bietet alle Module, die für eine Zertifizierung nach den ISST-Richtlinien gefordert sind, in seinem Weiterbildungsprogramm an und kooperiert mit dem Institut für Schematherapie Frankfurt (IST-F) sowie weiteren ISST-zertifizierten Referenten. Nach den ISST-Richtlinien ist es möglich, einzelne Module an verschiedenen Instituten zu absolvieren oder - was favorisiert wird - das vollständige Weiterbildungsprogramm an einem Institut durchzuführen.

Die Weiterbildung richtet sich an Kolleginnen und Kollegen, die eine Approbation erlangt haben oder sich in weit fortgeschrittener Therapieausbildung befinden und schwerpunktmäßig mit Schematherapie arbeiten wollen. Wenn als Ziel die Zertifizierung als Schematherapeut angestrebt wird, sind neben der Absolvierung der Pflichtmodule eigene Patientenbehandlungen schematherapeutisch zu supervidieren. Am IFKV besteht die Möglichkeit, sowohl einzelne Supervisionstage zu buchen als auch an regelmäßig stattfindenden Supervisionsgruppen mit max. 6 Teilnehmern teilzunehmen.

Um eine ISST-Anerkennung zu erlangen, ist das Curriculum mit 40 Zeitstunden (entspricht 54 Unterrichtseinheiten) und 20 (Standard) bzw. 40 Stunden (Advanced) Einzelsupervisions-Äquivalente zu absolvieren. Die 5 Pflichtmodule ST 1-5 decken alle in den ISST-Richtlinien geforderten Inhalte ab und entsprechen im ISST-Curriculum den Modulen 1 - 6. Das IFKV bietet jährlich in seinem Programm zusätzliche Wahlmodule (entspricht im ISST-Curriculum dem Modul 7) zu speziellen Themen an. In diesen Workshops haben Sie die Möglichkeit, ihre Schematherapiekenntnisse zu erweitern und einen kollegialen Austausch zu pflegen.

Pflichtmodule:

ST 1 (Einführung in das Schema- und Modus-Modell) 12 UE
ST 2 (Imaginationsübung, Schema-Memo und Tagebuch) 12 UE
ST 3 (Modusmodell und Dialoge auf mehreren Stühlen) 12 UE
ST 4 (Fallkonzeption und Therapieplanung) 8 UE
ST 5 (Arbeit mit der therapeutischen Beziehung - Umgang mit schwierigen Therapiesituationen) 10 UE

Wahlmodule:

WS zu spezifischen Themen , die von ISST-anerkannten Dozenten veranstaltet werden.

Das IFKV ist für die Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen durch die LandesPsychotherapeutenKammer (LPK) Rheinland-Pfalz akkreditiert. Ebenfalls werden alle Weiterbildungen bei der Bezirksärztekammer Pfalz zur Zertifizierung angemeldet.

Selbsterfahrung:

Die Selbsterfahrung ist Bestandteil des jährlichen Weiterbildungsprogramms und wird im Umfang von 16 Unterrichtseinheiten und 8 Teilnehmern angeboten (Einzel-Selbsterfahrung in der Gruppe, 2 UE pro Teilnehmer).
Die Teilnahme an der Selbsterfahrung bietet einen guten Einstieg in das schemtherapeutische Vorgehen durch die Analyse der eigenen Schemata und deren Aktivierung "am eigenen Leib". Zudem besteht die Gelegenheit, den Leiter als Modell bei der Arbeit mit den anderen Teilnehmern zu erleben.

Selbsterfahrung ist in den ISST-Richtlinien nicht obligat, wird aber empfohlen. Die Teilnahme an der Selbsterfahrung wird auf die Supervision angerechnet.

Supervision:

Zur Zertifizierung sind 20 (standard) bzw. 40 (advanced) Einzelsupervisionsäquivalente notwendig. Das IFKV bietet regelmäßig Supervisionstage für Schematherapie bei Erwachsenen sowie für Schematherapie mit Kindern, Jugendlichen und Eltern an. Interessenten für Einzel- bzw. Kleingruppensupervison wenden sich bitte direkt an die SupervisorInnen.