IFKV e.V. – Unsere Geschichte

Das Institut für Fort- und Weiterbildung in klinischer Verhaltenstherapie (IFKV) wurde im Jahr 1986 als gemeinnützig eingetragener Verein gegründet. Mit Inkrafttreten des Psychotherapeutengesetzes erhielt das bis dahin durch die Kassenärztliche Bundesvereinigung anerkannte Weiterbildungsinstitut als erstes Ausbildungsinstitut bundesweit am 01.01.1999 die staatliche Anerkennung für die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie. Am 01.11.2000 folgte die staatliche Anerkennung für die Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten.

Durch die Kassenärztliche Vereinigung erfolgte die Ermächtigung zur Teilnahme an der vertragspsychotherapeutischen Versorgung als Ausbildungsstätte im anerkannten Richtlinienverfahren „Verhaltenstherapie“. Damit ist die ambulante psychotherapeutische Behandlung von Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherungen durch Aus- und Weiterbildungsteilnehmer unter Supervision dafür qualifizierter Psychotherapeuten ermöglicht.

Die Ermächtigung bezieht sich auf die Behandlung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Einzel- und Gruppenpsychotherapie.

Das IFKV ist seit dem 13.12.2010 nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert und mit Wirkung vom 07.12.2016 zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015.

Unser Angebot richtet sich an alle, die im Bereich der Psychotherapie/Psychiatrie und angrenzender Gebiete tätig sind oder tätig werden wollen.

Unser Leitbild

Ziel des Instituts ist die Förderung der Aus- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Verhaltenstherapie als Teilmenge des Gesundheitswesens einschließlich der wissenschaftlichen Forschung in diesem Bereich. Mit den Ausbildungsinstitutsambulanzen tragen wir zudem in großem Umfang zur Gesundheitsversorgung aller Altersgruppen bei.

Unser Handeln wird bestimmt durch fünf Faktoren:

Gemeinnützigkeit

Das IFKV arbeitet nicht primär gewinnorientiert. Unser Ziel ist es, eine ökonomische Basis zu erwirtschaften, auf der wir auf hohem Niveau unser Anliegen realisieren können. Erzielte Überschüsse werden ausschließlich für eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Qualitätsverbesserung unserer Angebote verwendet.

Wissenschaftlichkeit

Unser Therapieansatz ist die Verhaltenstherapie als naturwissenschaftlich begründetes, evidenzbasiertes Therapieverfahren. Therapieschulen übergreifende Offenheit hilft uns, unseren Therapieansatz als einen Prozess in ständiger Entwicklung zu begreifen und neue Forschungsergebnisse in unser Therapieverständnis zu integrieren.
Bestandspflege und Innovation verstehen wir als befruchtenden Spannungsbogen.

Philosophie

Unsere Philosophie bezieht sich auf die Personenorientierung und wird erst im Kontext mit den daran beteiligten Personen verbindlich, also unseren Patientinnen und Patienten, Aus- und Weiterbildungsteilnehmern, Mitarbeitern, Dozenten, Lehrtherapeuten und unseren interessierten Parteien. Unter „Personenorientierung“ verstehen wir ein angemessenes Gleichgewicht zwischen Autonomie, Selbstverantwortung und Verantwortung des Instituts vor allem den Lernenden und Patienten gegenüber.
Im Rahmen der gesetzlich gegebenen Vorgaben ist uns eine individuelle Schwerpunktsetzung als Beitrag zu einem konstruktiven Ausbildungsprozess wichtig.

Integration

Nach unserem Selbstverständnis ist das IFKV ein integrierter Bestandteil der regionalen Gesundheitsversorgung und der überregionalen Entwicklung der Gesundheitsversorgung auf dem Gebiet der Behandlung psychischer Erkrankungen. Neben der regionalen Vernetzung mit in diesem Bereich bestehenden Strukturen ist uns die Zusammenarbeit mit anderen Ausbildungsinstituten, die Mitarbeit in unseren Fach- und Berufsverbänden und die Kooperation mit zuständigen staatlichen Stellen ein wichtiges Anliegen.

Qualitätspolitik und Qualitätsziele

Unser zentrales Anliegen ist eine kontinuierliche Qualitätsverbesserung.

Qualität beinhaltet vielfältige Aspekte:

  • Qualität unserer Curricula und Umsetzung dieser Inhalte durch unsere Dozenten und Lehrtherapeuten auf höchstem Niveau.
  • Behandlung der in den Ambulanzen vorstellig werdenden Patienten nach bestem Wissen und Gewissen dem jeweiligen Stand der Kunst entsprechend unter engmaschiger Anleitung.
  • Kompetenz unserer Mitarbeiter, Erhalt und fortwährende Erweiterung des Wissens innerhalb der Organisation.

Durch Zurverfügungstellung einer Institutsstruktur, die es ermöglicht, diese Ziele am besten zu verwirklichen, durch Ermittlung und Minimierung der möglichen Risiken und deren Einflussfaktoren und dem Erkennen und Nutzen von sich bietenden Chancen stellen wir die fortwährende Verbes-serung der Qualität sicher. Die Erreichung unserer Ziele wird unterstützt durch ein elektronisches Prozessmanagementsystem.

Vor allem wollen wir durch das installierte Managementsystem dafür Sorge tragen, dass festgelegte Prozesse gelebt, auf Änderungen angepasst, kontinuierlich verbessert werden, Risiken entdeckt und entsprechend darauf eingewirkt wird.

Zertifizierte Qualitätssicherung

Das IFKV ist seit dem 13.12.2010 nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert und mit Wirkung vom 07.12.2016 zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015. Durch das systematisch entwickelte Qualitätsmanagement soll eine gleich bleibend hohe Ausbildungsqualität garantiert werden.

Einige Kernpunkte unserer Qualitätssicherung:

  • Am IFKV werden die Theorieveranstaltungen und die Gruppenselbsterfahrung systematisch evaluiert. Die Dozenten erhalten darüber eine Rückmeldung.
  • In regelmäßigen Treffen  mit allen an der Ausbildung beteiligten Partnern (Dozenten, Supervisoren, Selbsterfahrungsleiter, Lehrpraxeninhaber, Kliniken) finden regelmäßige Treffen zum kollegialen Austausch statt.
  • Alle Behandlungen in der IFKV-Ausbildungsambulanz und in den kooperierenden Lehrpraxen werden mittels eines Qualitätsmonitoringsystems erfasst (Eingangsmessung, Ausgangsmessung, Jahreskatamnese).
  • Durch Austausch in Fachgremien, wie dem wissenschaftlicher Beirat, dem Aus- und Weiterbildungsausschuss und durch Arbeit in Fachverbänden fließen neue Entwicklungen in die Ausbildung ein.
  • Die Durchführung der Ausbildung am IFKV ist klar strukturiert und für die Ausbildungskandidaten transparent dargestellt. Die Teilnehmer werden über die gesamte Ausbildungszeit fachlich durch Mentoren und formal/organisatorisch durch kompetente Mitarbeiter des kaufmännischen Teams begleitet.

Der IFKV-Vorstand

Dr. biol. hum. Peter Kosarz<br />Dipl.-Psych.

Dr. biol. hum. Peter Kosarz
Dipl.-Psych.

1. Vorsitzender des IFKV

Niedergelassen als Psychologischer Psychotherapeut in Heidelberg
IFKV-Lehrpraxis

Gisela Pfarr

Gisela Pfarr

erste 2. Vorsitzende und
Kfm. Geschäftsführerin des IFKV
Dr. med. Susanne Lieb

Dr. med. Susanne Lieb

zweite 2. Vorsitzende des IFKV

Fachärztin für Kinder - und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
Stellvertretende Chefärztin am Pfalzinstitut Klingenmünster
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Prof. Dr. Willi Ecker<br />Dipl.-Psych.

Prof. Dr. Willi Ecker
Dipl.-Psych.

Schatzmeister des IFKV

Niedergelassen als Psychologischer Psychotherapeut in Bad Dürkheim
IFKV-Lehrpraxis

Kerstin Vogt<br />Dipl.-Psych.

Kerstin Vogt
Dipl.-Psych.

Schriftführerin des IFKV

Niedergelassen als Psychologische Psychotherapeutin in Pfinztal
IFKV-Lehrpraxis

Dr. Monika Geibel-Jakobs<br />Dipl.-Psych.

Dr. Monika Geibel-Jakobs
Dipl.-Psych.

Beisitzerin

Psychologische Psychotherapeutin
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
Niedergelassen als Psychologische Psychotherapeutin
IFKV-Lehrpraxis

Ärztliche Leitung

Dr. med. Meinrad Braun

Dr. med. Meinrad Braun

Facharzt für Psychosomatische Medizin
und Psychotherapie
Ärztlicher Weiterbildungs- und Ambulanzleiter
am IFKV

Der Wissenschaftliche Beirat

Prof. Dr. rer. biol. hum. Claus Bischoff

Prof. Dr. med. Romuald Brunner

Prof. Dr. Franz Caspar

Prof. Dr. Jörg Fengler

Prof. Dr. Peter Fiedler

Prof. Dr. Harald Traue

Der Aus- und Weiterbildungsausschuss

Prof. Dr. Willi Ecker, Dipl.-Psych.

Michael Behrens, Dipl.-Psych.

Dr. med. Knut Weis

Monica Weyrauch, Dipl.-Psych.

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