Abrechnung und Antragstellung

Abrechnung

Psychotherapie ist ein Bestandteil des Leistungskataloges der gesetzlichen Krankenkassen. Die Verhaltenstherapie gehört neben der Psychoanalyse und der tiefenpsychologisch-orientierten Psychotherapie zu den wissenschaftlich begründeten und vom Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen anerkannten Behandlungsverfahren. Demgemäß werden die Kosten solcher psychotherapeutischen Leistungen von den Kassen erstattet.

Während die Praxen ihre Leistungen über die regionalen Kassenärztlichen Vereinigungen abrechnen, werden die in den Ausbildungsinstituten erbrachten psychotherapeutischen Leistungen direkt von den jeweiligen Krankenkassen des Patienten erstattet.

Da sowohl alle Privatkassen als auch die Beihilfe keine Genehmigung von Ausbildungstherapien erteilen, dürfen wir privat versicherte Patienten in der IFKV-Ambulanz nicht psychotherapeutisch behandeln.

Entsprechend verweisen wir auf die niedergelassenen psychotherapeutischen Kollegen.

Antragstellung

Nach dem Erst-/Vorgespräch bei der Ambulanzleitung erfolgen sogenannte 5 probatorische Sitzungen, die bereits der Ausbildungstherapeut durchführt. Wenn der Patient sich gemeinsam mit dem Ausbildungstherapeuten für eine Verhaltenstherapie entscheidet, wird in Abhängigkeit des Störungsbildes des Patienten entweder eine Kurzzeittherapie (25 Sitzungen) oder eine Langzeittherapie (45 Sitzungen) im Gutachterverfahren beantragt. Dazu wird von dem Ausbildungstherapeuten ein anonymisierter Bericht angefertigt, der von einem, seitens der Krankenkassen anerkannten Fachgutachter geprüft wird.

Dem oben genannten Bericht muss eine Bescheinigung des behandelnden Haus- oder Facharztes über den körperlichen Befund (Konsiliarbericht) des Patienten beiliegen.

Die Psychotherapie kann erst begonnen werden, wenn die Genehmigung der Krankenkasse vorliegt.