Weiterbildungs­befugte Ärzte des IFKV

Dr. med. Meinrad Braun
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Ärztlicher Weiterbildungs- und Ambulanzleiter am IFKV
E-Mail: post@meinrad-braun.de

Dr. med. Peter Altherr
Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie,
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Dr. med. Knut Weis
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie,
Neurologie und Psychiatrie

Dr. med. Susanne Lieb
Fachärztin für Kinder – und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
Stellvertretende Chefärztin am Pfalzinstitut Klingenmünster Klinik für
Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Organisation/ Ansprechpartnerinnen

</p>
<h4>Gisela Pfarr

Gisela Pfarr

2. Vorsitzende/
Kfm. Geschäftsführerin
</p>
<h4>Christine Hornberger

Christine Hornberger

Leitung Institutssekretariat/
Buchhaltung

Wissenswertes zur Weiterbildung

Auf der Seite „Weiterbildung Ärzte“ haben Sie gesehen, welche Bausteine für die jeweilige Weiterbildung benötigt werden. Hier erhalten Sie detaillierte Informationen zu den einzelnen Bausteinen. Ist die Information, nach der Sie suchen nicht dabei? Dann kontaktieren Sie uns!

Mit unserem Online-Anmeldeformular können Sie sich am Institut einschreiben und gleichzeitig für die jeweiligen Bausteine anmelden!

Propädeutikum

Das Propädeutikum versteht sich als kurze Einführung in die Verhaltenstherapie. Geeignet ist die Veranstaltung im Umfang von 4 Unterrichtseinheiten zur Vorbereitung einer VT-Aus- und Weiterbildung am Institut, zur Auffrischung von VT-Kenntnissen oder zum „Schnuppern“ für Interessierte, auch für in anderen Therapieverfahren Tätige. Sie ist auf ärztliche Weiterbildungsteilnehmer/innen abgestimmt. Es können darüber hinaus Psychologen/Psychologinnen, auch bei Interesse an einer Ausbildung für Kinder- und Jugendlichentherapie, teilnehmen.

Inhaltlich werden zunächst drei Behandlungsmodelle nebeneinander gestellt: Das ärztliche, das tiefenpsychologische und das verhaltenstherapeutische Modell. Verglichen werden: Störungsverständnis, Behandlerbeziehung und Veränderungsmodell. Es wird dann ein (fiktiver) Behandlungsfall nach verhaltenstherapeutischen Kriterien begleitet (Angststörung oder depressive Störung) auf dem Weg vom Erstkontakt über die Störungsbeschreibung zum Veränderungsprojekt. Dabei werden die Grundprinzipien einer VT (Verhaltensanalyse, lerntheoretische Grundlagen, Aufbau von Zielverhalten und Abschlusskriterien) verdeutlicht. Schließlich werden Basis-Informationen zur Vertragstherapie auf der Grundlage der Psychotherapierichtlinien vermittelt.

Das Propädeutikum wird zur Vorbereitung auf die Theorieseminare empfohlen.

Das Propädeutium ist erforderlich und obligat bei Aufnahme von Patientenbehandlungen in der IFKV-Ambulanz/
in einer IFKV-Lehrpraxis.

Umfang:
4 Unterrichtseinheiten

Leitung:
Dr. med. Meinrad Braun

Veranstaltungsort:
IFKV Bad Dürkheim

Kosten:
130 Euro pro Teilnehmer (4 Unterrichtseinheiten)

Termine 2018/2019:
Dienstag, 23.10.2018, 18 – 21 Uhr
Dienstag, 19.03.2019, 18 – 21 Uhr
Dienstag, 25.06.2019, 18 – 21 Uhr
Dienstag, 22.10.2019, 18 – 21 Uhr

Flyer - Propädeutikum 2018
Flyer - Propädeutikum 2019

Weitere Informationen:
Tel.  06322 94828-10 (Frau Pfarr)

Zur Online-Anmeldung –>

Das Propädeutikum ist von der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz als Weiterbildungsmaßnahme anerkannt und wird durch die Bezirksärztekammer Pfalz als Fortbildungsmaßnahme mit 5 Fortbildungspunkten bewertet.

Theorie

In den einzelnen Weiterbildungswegen werden von der WBO sehr unterschiedliche Theoriekontingente verlangt. Zur Theorieweiterbildung im Bausteinverfahren steht ärztlichen Weiterbildungsinteressenten am IFKV die 6-semestrige Ausbildung der Psychologischen Psychotherapeuten bzw. der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten offen, bei der die meisten Veranstaltungen im Gasthörerstatus besucht werden können. Wir bemühen uns, hier eine sinnvolle Zusammenstellung im Bausteinverfahren zu ermöglichen und empfehlen neben der von uns erstellten Präferenzliste eine persönliche Beratung.

Allgemein sollte die Theorieweiterbildung das Grundverständnis für Ätiologie, Pathologie und Therapie psychischer Erkrankungen aus der Sicht der gängigen Psychotherapie-Verfahren, im Besonderen natürlich der Verhaltenstherapie, vermitteln. Da das verhaltenstherapeutische Störungs- und Veränderungsmodell sich wesentlich vom medizinischen wie auch vom psychodynamischen Modell unterscheidet, sind Grundlagen des lerntheoretischen Denkens unverzichtbar, nicht zuletzt, weil Therapieberichte im Antragsverfahren bei der Teilnahme an der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung und nach diesen Vorgaben auch Falldokumentationen unter Supervision verfasst werden müssen. Weiterhin bietet die Theorieweiterbildung einen Überblick über wichtige Methoden der Verhaltenstherapie und den jeweiligen Störungsbezug, es wird der Umgang mit Krisensituationen, die Arbeit mit Systemen und besonderen Problemstellungen in der therapeutischen Arbeit gelehrt. Die Ausbildung psychologischer Psychotherapeuten besitzt einen hohen Standard, den wir auch in der Ärzteweiterbildung anbieten möchten, ihre Qualität wird am Institut laufend evaluiert und verbessert.

Leitfäden zur Weiterbildung

Leitfaden für die Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Leitfaden für die Weiterbildung zum Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Leitfaden für die Zusatz-Weiterbildung Psychotherapie - fachgebunden - Theorieseminare im Curriculum Psychologischer Psychotherapeut
Leitfaden für die Zusatz-Weiterbildung Psychotherapie - fachgebunden - Fallseminare im Curriculum Psychologischer Psychotherapeut
Leitfaden für die Zusatz-Weiterbildung Psychotherapie -fachgebunden- Schwerpunkt Kinder/Jugendliche Theorieseminare im Curriculum Kinder-/Jugendlichenpsychotherapeut

Aktuelle Semesterpläne für den Ausbildungsgang Psychologischer Psychotherapeut und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut.

Die Online-Anmeldung für die Theorieseminare erfolgt für Ärzte als Gasthörer. Informationen und Anmeldemöglichkeiten erhalten Sie hier.

Selbsterfahrung

Die Selbsterfahrung bildet traditionell einen Teil der psychotherapeutischen Weiterbildung in allen wichtigen Therapieverfahren. Da die Gestaltung der therapeutischen Beziehung jenseits der Anwendung von Therapietechniken die wesentliche Wirkvariable für eine erfolgreiche Behandlung darstellt, soll die Selbsterfahrung Gelegenheit geben, die eigenen Beziehungsanteile, die zum Teil unbewusst in das therapeutische Handeln eingehen, zu erkennen, zu reflektieren und ungünstige Akzente ggf. auch zu verändern. Der Fokus in der Selbsterfahrung liegt auf der Person des Therapeuten, damit auch auf seiner eigenen Lern- und Rollengeschichte. Die Methoden ähneln denjenigen, die in der Therapie angewandt werden und erlauben das Lernen therapeutischer Strategien und Haltungen am Modell des Selbsterfahrungsleiters, auf der anderen Seite auch die Erfahrung des Ratsuchenden, wenn auch ein therapeutisches Betreut-Werden nicht Inhalt der Selbsterfahrung sein kann.

Die Selbsterfahrung findet entweder im geschützten Gruppensetting unter Schweigepflicht statt oder als Einzelselbsterfahrung.

Rahmenbedingungen

Gebühren

Start der SE-Gruppe 14

Beginn: 03./04.05.2019

Insgesamt: 12 Termine = 150 UE

Leitung:  Dr. med. Knut Weis/Dipl.-Psych. Birgitt Lackus-Reitter

Veranstaltungsort: IFKV Bad Dürkheim

Termine - SE 14

Zur Online-Anmeldung–>

Interaktionelle Fallarbeit

Die Interaktionelle Fallarbeit (IFA) stellt ebenfalls traditionell einen Bestandteil der Therapieweiterbildung dar. Ursprünglich leitet sie sich von der Balintgruppe in den psychodynamischen Verfahren ab. In der Interaktionellen Fallarbeit liegt der Fokus auf der Fallvorstellung, bei der Patienten und therapeutische Interventionen, Techniken oder Strategien vorgestellt werden. Die Gestaltung der Beziehung bildet dabei einen wesentlichen Punkt, hier werden bei der Bearbeitung persönliche (selbsterfahrungsbezogene) Anteile des Therapeuten einbezogen, sowie Setting- und Kontextvariablen. Es werden aber auch Therapiemethoden und Prozessvariablen in die Fallarbeit einbezogen. Die IFA hat damit die wechselnden Schwerpunkte des Patientenbezugs, des Therapeutenbezugs und des Kontextbezugs, die sich abwechselnd um die Gestaltung der Problemlösung bei der Behandlung von Patienten drehen.

Die IFA findet im geschützten Gruppensetting unter Schweigepflicht statt.

Rahmenbedingungen

Gebühren

Termine der IFA-Gruppe 13

Beginn: Oktober 2019

Uhrzeit: jeweils 16.00 – 20.00 Uhr

Leitung: Wird noch bekannt gegeben

Veranstaltungsort: IFKV Bad Dürkheim

Zur Online-Anmeldung –>

Kollegiale Fallarbeit

Diese Gruppe bietet die Möglichkeit, in der Art der traditionellen “Balint“-Gruppe gemeinsam Behandlungsfälle, den Arbeitskontext und eigene Anteile zu reflektieren. Dabei werden verhaltenstherapeutische Methoden, Strategien und Haltungen auf lerntheoretischer Grundlage eingesetzt und vermittelt.

Rahmenbedingungen:

Zielgruppe:
Angesprochen sind Ärztinnen und Ärzte, die fachpsychotherapeutisch tätig sind.

Buchung:
Im Interesse der Gruppenkohäsion wird eine Mindestteilnahme von 4 aufeinanderfolgenden Sitzungen vorausgesetzt.

Ziel/Inhalt:
Die Gruppe dient der Fortbildung. Sie kann nicht als Weiterbildungsbaustein genutzt werden. Sie wird als anerkannte Fortbildungsveranstaltungsreihe bei der Ärztekammer geführt und pro Sitzung mit 5 Punkten gewertet.

Zur Online-Anmeldung–>

Fallarbeit

Kontinuierliche Supervision der entsprechend der jeweiligen Weiterbildungsordnungen zu erbringenden Behandlungsstunden im Verhältnis 1:4 mit schriftlicher Falldokumentation.

Formaler Rahmen: Die Supervision wird nach den Vorgaben der Psychotherapierichtlinien durchgeführt: Mindestens jede 4. Therapiestunde wird supervidiert, ein Videoband muss mindestens in jeder vierten Supervisionssitzung, bei kurzen Fällen mindestens einmal, vorliegen.

Weiterbildungsteilnehmer können bei Bedarf ambulante Behandlungen in der Ambulanz bzw. in den Lehrpraxen des IFKV durchführen und werden dafür im Rahmen der dort geltenden Verträge honoriert. Voraussetzung zur Teilnahme an der Ambulanz sind ausreichende theoretische Kenntnisse, in der Regel die Hälfte der Theorieweiterbildungszeit, zusätzlich die Teilnahme am Propädeutikum sowie eine Einführung in die Ambulanztätigkeit. Einzelfälle werden mit dem Lehrpraxisinhaber oder Ambulanzleiter in Rücksprache mit dem ärztlichen Weiterbildungsleiter besprochen.

Die Supervision kann einzeln oder in Gruppen absolviert werden.

Es können Supervisoren aus dem Kreis der IFKV-Supervisoren oder andere Supervisoren in Anspruch genommen werden. Bei externen Supervisoren wird Rücksprache empfohlen, um sicherzustellen, dass die Supervisionskriterien erfüllt sind und die Weiterbildungsbefugnis vorliegt.

Inhaltlich soll die Supervision auf die selbstständige Durchführung von Verhaltenstherapien als Krankenbehandlung nach Maßgabe der Psychotherapierichtlinien vorbereiten. In der Ambulanz/ den Lehrpraxen nehmen die Weiterbildungsteilnehmer direkt an der ambulanten Versorgung teil, indem sie im Vertragsverfahren Therapieberichte verfassen, die im Gutachterverfahren geprüft werden. Gleichzeitig besteht eine Lehrsituation, in der der Supervisor mit verantwortlich für die durchgeführte Behandlung ist. Der Therapeut sollte idealerweise Erfahrung im Umgang mit Patienten besitzen, einen Teil der Selbsterfahrung absolviert haben und bereits in der Lage sein, verfahrensbezogenes Theorie-Wissen anzuwenden. Im Ablauf der Supervision werden störungsbezogene Techniken, prozessbezogene Strategien und therapeutenbezogene Haltungen nach den vorbereiteten Aufzeichnungen und dem Vortrag des Therapeuten, in Abständen auch anhand der vorgelegten Videobänder, reflektiert, zurückgemeldet und in einer aktiven und fürsorglich-unterstützenden Weise bearbeitet.

Durch den Therapeuten ist nach den intern geltenden Vorgaben des IFKV eine Falldokumentation zu erstellen und vom Supervisor zu unterzeichnen. Die Falldokumentation entspricht weitgehend den im Vertragsverfahren zu erstellenden Therapieberichten und sollte den hierfür geltenden Anforderungen genügen.

Auch wenn Patienten stationär behandelt werden, gelten zur Anerkennung durch das IFKV die Vorgaben zur kontinuierlichen Supervision und zur Dokumentation für die Fälle, die entsprechend der jeweiligen Weiterbildungsordnung zu erbringen sind.

Entspannungstechniken (PMR)

Als Entspannungsverfahren wird die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (PMR) gelehrt. Hierbei werden über die bloßen Übungstechniken hinaus auch die Grundlagen des Verfahrens vermittelt, die Selbstwahrnehmung und die therapeutische Haltung bei der Körperwahrnehmung werden geschult. Zusammenhänge mit anderen körpertherapeutischen Methoden werden angesprochen.

Der Kurs verläuft in zwei Phasen. Zunächst wird ein Terminblock mit 16 Unterrichtsstunden angeboten, nach dem gemäß der Vorgabe der Weiterbildungsordnung eine halbjährliche Pause zur eigenen Übung und Arbeit mit Patienten folgt. Dann werden bei einem weiteren Wochenende im Umfang von 16 Unterrichtsstunden die Erfahrungen bearbeitet und eine abschließende Vertiefung ermöglicht.

Die Teilnahme ermöglicht eine Abrechnung nach EGO und BMÄ.

Inhalt/Ziel:
Auf der Grundlage der Psychotherapie-Richtlinien sowie der ärztlichen Weiterbildungsordnung und mit dem Ziel einer späteren Abrechnungsmöglichkeit wird das Entspannungsverfahren „PMR nach Jacobson“ erlernt.

Anmeldung und Buchungsbedingungen:
Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt und bestätigt. Die definitive Anmeldebestätigung erhalten Sie, sobald die Mindestteilnehmerzahl erreicht ist, spätestens jedoch 6 Wochen vor Beginn der Fortbildung. Der Rücktritt ist bis spätestens 6 Wochen vor Veranstaltungsbeginn gegen eine Bearbeitungsgebühr von 50,- Euro möglich.  Bei späterem Rücktritt wird die gesamte Gebühr Ihrer Buchung fällig (siehe Buchungsmöglichkeiten). Können Sie uns eine Ersatzperson stellen oder besteht auf unserer Seite eine Warteliste, aus den TeilnehmerInnen nachrücken können, fällt lediglich die Bearbeitungsgebühr an.

Zur Online-Anmeldung –>

Psychosomatische Grundversorgung

Die Psychosomatische Grundversorgung wird nach den folgenden Lernzielen gestaltet:

Basisdiagnostik und Störungswissen bei psychischen Erkrankungen mit Anwendung von Diagnosekriterien (ICD-10). Funktionales Verstehen von psychosomatischen Erkrankungen.

Untrerschiede und Gemeinsamkeiten der gängigen Therapieverfahren (Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologische Verfahren, Familientherapie, Gesprächstherapie nach Rogers).

Geleitete Gesprächsführung mit Berücksichtigung der Beziehungsebene, Interventionstechniken supportiver und veränderungsorientierter Art, Umgang mit Krisen und Suizidalität.

Kooperation mit anderen Leistungserbringern, Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen, Schutz und Ausbau eigener Ressourcen (Prävention von „burnout“), kollegiale Interventionsformen.

Das Curriculum wird an 8 Samstagen von jeweils 9.00 bis 18 Uhr (10 Unterrichtseinheiten) angeboten.

Bei Interesse wird den Teilnehmern die Teilnahme an einer Balintgruppe (Interaktionelle Fallarbeit) zur kontinuierlichen kollegialen Intervision ermöglicht.

Achtung! Der nächste Kurs ist für Ende 2019 Anfang 2020 geplant. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an

Zur Online-Anmeldung –>

Skip to content