Sexualität zwischen Normalität und Abweichung

Inhalt:
Es wird ein Überblick über die Entwicklung der vielfältigen, inzwischen akzeptablen bzw. nach wie vor ethisch problematischen sexuellen Orientierungen und sexuellen Präferenzen gegeben, mit denen sich Kinder-, Jugendlichen- und Erwachsenenpsychotherapeuten in ihrer Praxis konfrontiert sehen: Wie kommt es eigentlich zu hetero-, homo- oder bisexueller Geschlechtspartnerorientierung? Und: Welche Ziele verfolgt eine sog. Affirmative Psychotherapie als Begleitschutz beim Coming-out? Jungen wollen lieber Mädchen sein und Mädchen lieber Jungen:

Wie können und sollten Kinder und Jugendliche mit sog. Geschlechtsidentitätsstörungen behandelt bzw. ihre Eltern beraten werden? Wie entwickelt sich ein Sog. Transgenderismus, z.B. im Zusammenhang mit Transsexualität, Intersexualität und Transvestitismus? Und: Was müssen Psychotherapeuten beachten? Die Entwicklung sexueller Präferenzen und Interessen: Was ist eigentlich so pervers (=verkehrt, verdreht) an den Paraphilien? Und: Muss man eigentlich gleich alles,was zunächst fremdartig erscheint, therapeutisch behandeln?“

Literatur:
Fiedler, P. (2018). Sexuelle Störungen. Weinheim: Beltz-PVU

Anmeldung:
Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt und schriftlich bestätigt. Mit der Bestätigung erhalten Sie die Rechnungsstellung und weitere Informationen. Das Seminar findet bei einer Mindestanzahl von ca. 12 Teilnehmern statt.

Rücktritt:
Eine Erstattung der Gebühr kann bei Rücktritt nur mit einer Bearbeitungsgebühr von 20 % erfolgen, wenn der Platz weiter besetzt werden kann.

Leitung: Prof. Dr. Peter Fiedler, Psychologisches Institut der Universität Heidelberg
Termin: Samstag, 08.02.2020
10.00 – 17.00 Uhr
Ort: IFKV, 67098 Bad Dürkheim
Kosten: 180 Euro (inkl. Snacks und Getränke)
Fortbildungspunkte: 9 Punkte
Teilnehmerzahl: 20 bis 22 Personen

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